Presse
Generalversammlung des Schweizerischen Heiligland-Vereins:
Den irakischen Christen wird die Existenzberechtigung abgesprochen
Luzern, 24.9.11 (Kipa) Über die Lebensbedingungen der Christen im Irak informierten letzte Woche an der Generalversammlung des Schweizerischen Heiligland-Vereins (SHLV) in Luzern Lusia Shammas und Talal Stephan. Die beiden stammen aus dem Irak und gehören dem Schweizer Verein "Basmat al-Qarib" (Das Lächeln des Nächsten) an, der mit seiner Arbeit die Armut der Christen im Irak lindern will.
1987 lebten im Irak noch 1,4 Millionen Christen. Heute sind es 500.000 bis 600.000, und sie leben vorwiegend in Grossstädten. Die irakischen Christen seien eher zurückhaltend und würden sich diesbezüglich von den Menschen in anderen arabischen Ländern wesentlich unterscheiden, sagte Lusia Shammas. Auch verliessen sie ihr Land nur sehr ungern. Doch den Christen werde im Irak durch muslimische Fundamentalisten die Existenzberechtigung abgesprochen, was wesentliche Einschränkungen im Alltag zur Folge habe. Weil der Irak nach allen umliegenden Staaten offen sei, und es lange keine Grenzkontrollen geben habe, sei die Zuwanderung von Terroristen möglich gewesen.
Verein hilft aus der Schweiz im Irak
Der 2004 in der Schweiz gegründete Verein "Basmat al-Qarib" will nach eigenen Angaben aktiv beim Aufbau einer neuen irakischen Gesellschaft mithelfen. Er arbeitet mit mehreren im Irak tätigen Arbeitsgruppen zusammen, die sich insbesondere um arme Familien und um Frauen kümmern. Der Friede sei die Frucht der Solidarität, unterstrichen die beiden Vertreter des Hilfswerks.
Der SHLV unterstützt mit der Herbstaktion ein Projekt von "Basmat al-Qarib". Der Heiligland-Verein ist in den Pfarreien durch das jährliche Karwochenopfer bekannt, das eine seiner Haupteinnahmequellen ist. Unterstützt werden - als Hilfe zur Selbsthilfe - Projekte in den Ursprungsländern des Christentums: in Palästina, Israel, im Libanon, in Syrien und Ägypten. Der Verein zählt rund 1.000 Mitglieder, je zur Hälfte Einzelpersonen und Pfarreien.
(kipa/jh/job)
Hinweis: http://basmat-alqarib.org
1987 lebten im Irak noch 1,4 Millionen Christen. Heute sind es 500.000 bis 600.000, und sie leben vorwiegend in Grossstädten. Die irakischen Christen seien eher zurückhaltend und würden sich diesbezüglich von den Menschen in anderen arabischen Ländern wesentlich unterscheiden, sagte Lusia Shammas. Auch verliessen sie ihr Land nur sehr ungern. Doch den Christen werde im Irak durch muslimische Fundamentalisten die Existenzberechtigung abgesprochen, was wesentliche Einschränkungen im Alltag zur Folge habe. Weil der Irak nach allen umliegenden Staaten offen sei, und es lange keine Grenzkontrollen geben habe, sei die Zuwanderung von Terroristen möglich gewesen.
Verein hilft aus der Schweiz im Irak
Der 2004 in der Schweiz gegründete Verein "Basmat al-Qarib" will nach eigenen Angaben aktiv beim Aufbau einer neuen irakischen Gesellschaft mithelfen. Er arbeitet mit mehreren im Irak tätigen Arbeitsgruppen zusammen, die sich insbesondere um arme Familien und um Frauen kümmern. Der Friede sei die Frucht der Solidarität, unterstrichen die beiden Vertreter des Hilfswerks.
Der SHLV unterstützt mit der Herbstaktion ein Projekt von "Basmat al-Qarib". Der Heiligland-Verein ist in den Pfarreien durch das jährliche Karwochenopfer bekannt, das eine seiner Haupteinnahmequellen ist. Unterstützt werden - als Hilfe zur Selbsthilfe - Projekte in den Ursprungsländern des Christentums: in Palästina, Israel, im Libanon, in Syrien und Ägypten. Der Verein zählt rund 1.000 Mitglieder, je zur Hälfte Einzelpersonen und Pfarreien.
(kipa/jh/job)
Hinweis: http://basmat-alqarib.org



